Versetzungsanforderungen sind dann erfüllt, wenn

  • der Durchschnitt aus den Noten aller für die Versetzung maßgebenden Fächer 4,0 und besser ist und
  • der Durchschnitt aus den Noten der Kernfächer 4,0 und besser ist und
  • die Leistungen in keinem Kernfach mit der Note „ungenügend” bewertet sind
  • die Leistungen in nicht mehr als einem für die Verletzung maßgebenden Fach geringer als mit der Note „ausreichend“ bewertet sind; trifft dies in zwei Fächern zu, so ist der Schüler zu versetzen, wenn für beide Fächer ein sinnvoller Ausgleich gegeben ist (siehe Tabelle unten).

Übersicht über Ausgleichsmöglichkeiten

Noten schlechter als 4

Möglicher Ausgleich

Kernfächer

maßgebliche Fächer

Kernfächer

maßgebliche Fächer (nur ein Fach aus Sp, Mu, BK)

6

 

 

 

kein Ausgleich möglich

5

 

 

 

3

 

 

 

 

 

 

5

5

 

 

2

2

 

 

 

 

5

 

5

 

2

oder 2

 

2

3

 

3

 

 

5

 

6

 

2

oder 2

 

1

2

 

2

 

 

 

 

6

 

 

oder

 

2

3

 

3

 

 

 

 

5

 

 

 

3

 

 

 

 

 

5

5

 

oder

oder

 

2

2

3

2

3

3

 

3

3

 

 

3

 

 

5

6

 

oder

oder

oder

 

2

3

2

3

1

3

2

3

 

2

2

 

 

 

2

 

 

6

6

 

oder

oder

 

1

1

2

1

2

2

 

2

2

 

 

2

Auszug aus der Verordnung des Kultusministeriums über die Versetzung an Gymnasien der Normalform und an Gymnasien in Aufbauform mit Heim (Versetzungsordnung Gymnasien)

vom 30. Januar 1984 (GBI. S. 149; K.u.U. 1984, S. 63} zuletzt geändert durch:  Verordnung vom 5. Februar 2004. Auf Grund von § 35 Abs. 3, § 89 Abs. 1, 2 Nr. 4 und Nr. 4 a des Schulgesetzes für Baden-Württemberg in der Fassung vom 1. August 1983 (GBI. S. 397), zuletzt geändert durch Artikel 10 der 5. Anpassungsverordnung vom 17. Juni 1997 (GBI. S. 278)