Unter dem Motto „no risk - no fun?“ fanden Ende November 2012 zwei Präventionstage zum Thema „Querschnittslähmung“ für die neunten Klassen der Gymnasien im Ellental in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Querschnittslähmung unter Organisation von Oberstudienrätin Julia Dalke statt. Diese erinnerte nach der Begrüßung durch Oberstudiendirektorin Gerda Grawunder daran, dass durch den schweren Unfall von Samuel Koch in der Fernsehsendung "Wetten, dass…?" im Dezember 2010 die Querschnittslähmung auch bei jungen Menschen präsenter sei.

In der Folge informierten Dr. Gernot Lukas und Dr. Annemarie Hohmann in informativen Vorträgen über die Grundkenntnisse des menschlichen Bewegungsapparats, die Querschnittslähmung im Allgemeinen, Ursachen und Folgen, die Vermeidung von Risikofaktoren sowie das Leben mit Handicaps. Zusammen mit Mitarbeitern des Württembergischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband konnten sich die Schülerinnen und Schüler nach einer Gruppenarbeitsphase selbst der Rollstuhlpraxis stellen. An verschiedenen Stationen konnten sie ausprobieren, welche Einschränkungen das Leben haben kann, wenn man an den Rollstuhl gefesselt ist.

Neben dem Fahren mit dem Rollstuhl wurden auch Rollstuhlbasketball und ein Rollstuhlparcours mit Hindernissen angeboten. Ebenso im Programm waren Gespräche und Diskussionen mit querschnittgelähmten Personen. Dies alles soll dazu beitragen, auf die Risiken und Folgen unüberlegten Handels aufmerksam zu machen, aber auch über ein Leben mit Handicap zu informieren.


Oberstudiendirektorin Gerda Grawunder begrüßte die Verantwortlichen und Mitarbeiter der Deutschen Stiftung Querschnittslähmung und die Neuntklässler der Gymnasien im Ellental zu den Projekttagen zum Thema „Querschnittslähmung“


Oberstudienrätin Julia Dalke erinnerte an den schrecklichen Unfall von Samuel Koch in der Fernsehsendung "Wetten, dass…?" im Dezember 2010. Seitdem sei das Thema „Querschnittslähmung“ auch bei jungen Menschen präsenter


Dr. Gernot Lukas und Dr. Annemarie Hohmann informierten in einem Vortrag und einer Gruppenarbeitsphase, wie es zu einer Querschnittslähmung kommen kann.

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