„Die Welt wird künftig deutlich pluraler, deutlich mehr online und transparent. Anpassungsfähigkeit, Zusammenarbeit und Kollaboration sind unter anderem Schlüsselqualifikationen des tiefgreifenden und rasanten Wandels, der nicht allein aus der Anwendung digitaler Fachkompetenz bestehen wird“, betonte im Auftaktvortrag Dirk Nees, Digitalisierungsexperte und Change Coach.

Umso wichtiger war es für die Ellentalgymnasien, sich als Schulen rechtzeitig mit diesen Prozessen auseinanderzusetzen und sie zu reflektieren. Die Entwicklungen der letzten Jahre sollen gezielt für den Unterricht eingesetzt werden, um mehr Vielfalt und Individualisierung, aber auch kritische Auseinandersetzung zu ermöglichen.

Neben hausinternen Lehrkräften und der Schulbibliothekarin Astrid Vetter gestalteten zahlreiche externe Experten Workshops rund um das Thema Digitalisierung. Besonders für Lehrerinnen und Lehrer bieten sich nun neue Ansätze, Unterrichtsinhalte zu vermitteln und die medialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu nutzen und zu fördern. Unterricht auf dem neuesten Stand der Technik und den damit verbundenen didaktischen Möglichkeiten soll so bald zum Alltag an den Schulen gehören. Inhalte der Workshops waren unter anderem Gamification im Unterricht zur Übung, Wiederholung und Differenzierung oder auch der didaktische Einsatz und die Erstellung von Videos mit Apps wie iMovie oder Explain Everything. Zeitgleich fand für die Eltern und Schüler ein Vortrag der Polizei zum Thema „Jugendmedienschutz“ statt. Außerdem gestalteten die Schülermedienmentoren Workshops zu den Themen Programmierung mit Scratch, Erstellung von Websites, Podcasts und Filmtrailern, Fotographie sowie Powerpoint. Auch hier zeigte sich deutlich, dass Digitalisierung an den Ellentalgymnasien als ein Projekt der gesamten Schulgemeinschaft zu verstehen ist.

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