Im Schulgarten ist wieder jede Menge los. Beginnen möchte ich mit einem kleinen Rückblick. Die Hartriegelhecke zum Anbau hin hatte nach Jahren nun enorme Ausmaße angenommen, so dass es den Pflanzen im Schulgarten an Licht und Wasser mangelte. In einer größeren Aktion haben die AG-Teilnehmer die Hecke Anfang des Jahres zurückgeschnitten.
Bald darauf waren auch schon die ersten Farbtupfer zu entdecken. Die Frühblüher, die uns jedes Jahr nach dem relativ tristen Winter mit ihrer Form- und Farbenvielfalt erfreuen, waren zu sehen.
Nach kurzer Zeit folgte die Apfelblüte. Ein wahrer Genuss.
Dieses Jahr habe ich für beide Gruppen je ein Kartoffelbeobachtungstopf erstanden. Gepflanzt haben wir eine frühe Katoffelsorte, sie sollte eigentlich noch vor den Sommerferien erntereif sein. Schon nach wenigen Wochen kann man durch anheben des Innentopfes das Wurzelwerk erkennen. Wir sind gespannt, wann die ersten Kartöffelchen zu sehen sein werden.
Die Gruppe 2 der Natur-AG hat sich intensiv mit dem Thema Insekten beschäftigt und zum Abschluß dazu Kieselsteine bemalt. Diese liegen nun im Schulgarten an jeweils passenden Orten.
Nach der Sanierung des Schulgebäudes hatte es nicht lange gedauert, bis der Specht wieder Höhlen in das Rund des Treppenhauses am Anbau gehauen hat. Dankbar werden diese jedes Jahr von den Staren zum Brüten besucht. Vergangene Woche waren die Jungvögel schon relativ groß. Die ganze Verwandschaft saß auf einem Ast vor der Höhle und lockte das Vögelchen.
Das Frühjahr ist eine unglaubliche Zeit, man kann die vielen Veränderungen und Fortschritte kaum erfassen. Gerade ist der Schulgarten der richtige Ort für eine kleine Auszeit. (von Martina Wonner)