Informationen für die GFS in den Klassen 9 und 10

1. Was ist eine GFS?

Neben schriftlichen und mündlichen Leistungen musst du ab Klasse 7 eine weitere Leis- tung pro Schuljahr in einem Fach deiner Wahl erbringen. Diese gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen (GFS) zählt wie eine Klassenarbeit und soll bis zu den Pfingstferien erledigt sein.

 

2. Was muss ich bei der Themenwahl beachten?

  • Zu Beginn des Schuljahres stellen die Fachlehrer/innen mögliche Themen vor. Darüber hinaus ist es erwünscht, dass du selbst Themenvorschläge machst.
  • Das mit dem Lehrer abgesprochene Thema muss einen Bezug zum Bildungsplan haben.
  • Wenn die GFS zusammen mit anderen Schülern gehalten wird, muss deine Einzelleistung erkennbar sein.
  • Du darfst eine GFS nicht mehrmals halten.

 

3. Welche Vorgaben muss ich einhalten?

  • Das Thema ist bis zu den Herbstferien verbindlich zu vereinbaren und wird vom jeweiligen Fachlehrer ins Tagebuch eingetragen.
  • Die GFS ist in dem Fach zu halten, für das sie verabredet worden ist.
  • Das Thema, die Methodik, die Bewertungskriterien und der Termin werden mit der Lehrkraft abgesprochen.

 

4. Welche Form kann meine GFS haben?

Neben den hier aufgeführten Möglichkeiten gibt es natürlich noch weitere. Die jeweilige Form ist dann mit dem Fachlehrer abzusprechen.

- Referat - Museumsführung - Werkvergleich - Präsentation - Konzerteinführung - Inszenierung - Hausarbeit - Experiment - … - Ortsführung - Rollenspiel - … - …

 

5. Was wird von mir erwartet?

In der Regel wird die GFS aus einer Präsentation und einem Handout bestehen. 

  • Die mündliche Darstellung sollte in der Regel ca. 20-30 Minuten dauern. Daran schließt sich normalerweise ein kurzes Kolloquium an (ca. 10 Minuten).
  • Ein Handout sollte aus maximal 2 Seiten (gedruckt) bestehen. Auf diesem sind u.a. die verwendeten Quellen und der inhaltliche Verlauf abzulesen.

Die Einzelheiten sowie die Anforderungen bei einer anderen Form des Leistungsnachweises besprichst du mit der Lehrkraft.

 

6. Welche Kriterien bilden die Grundlage der Beurteilung?

Inhalt

  • Ich erschließe das Thema sachgerecht.
  • Ich weise Sachwissen nach.
  • Ich stelle meine Gedanken schlüssig vor.
  • Ich stelle Bezüge zu Bekanntem her.
  • Ich beziehe Stellung. 

Gliederung

  • Ich achte auf einen logischen Aufbau.
  • Ich verbinde die einzelnen Teile durch inhaltliche Überleitungen.
  • Ich motiviere die Zuhörer durch einen passenden Einstieg zu Beginn.
  • Ich versuche mit dem Schluss den Vortrag abzurunden.

Veranschaulichung

  • Ich gestalte meine Folien, Tafelbilder, Thesenpapiere … übersichtlich.
  • Ich treffe eine sinnvolle Auswahl an Textbeispielen, Zitaten und deren Erläuterung.

Vortrag

  • Ich trage frei vor.
  • Ich verwende die jeweilige Fachsprache.
  • Ich spreche in einer angemessenen Lautstärke und in einem gut verständlichen Tempo.
  • Ich halte Kontakt zum Publikum.
  • Ich unterstütze mit meiner Gestik, Mimik und Körperhaltung die mündliche Darstellung.

Nach der Notenfindung erhältst du eine Rückmeldung durch deinen Fachlehrer (in der Regel innerhalb einer Woche).

 

7. Was habe ich beim Nachweis der Quellen und beim Zitieren zu beachten?

Da die Gedanken eines Menschen sein „geistiges Eigentum“ sind, musst du kennzeichnen, was du von anderen übernommen hast. Dafür hast du mehrere Möglichkeiten:

  • Du kannst direkt zitieren: Dabei übernimmst du Auszüge aus einem Text wortwörtlich, indem du sie mit Anführungs- und Schlusszeichen kennzeichnest. Beispiel: „Wichtig ist, dass man stets auf die Rechtschreibung achtet!“ (Bunke 2010, S. 324).
  • Du kannst indirekt zitieren: Dabei gibst du den Inhalt der Aussage eines anderen sinngemäß, also in eigenen Worten wieder. Beispiel: Beim Schreiben eines Buches sollte die Rechtschreibung berücksichtigt werden (vgl. Bunke 2010, S. 324).
  • Die Quellenverweise kannst du auf verschiedene Art im Text angeben: in Kurzform direkt im Anschluss an die betreffende Textstelle (s.o.) oder in Kurzform als Fußnote (siehe Informationssblatt unten).

Am Ende deiner Arbeit listest du deine Quellen nach den Namen der Verfasser alphabetisch in einer Literaturliste auf.

Die Angabe der Quelle umfasst den Verfasser, den Titel, den Erscheinungsort bzw. das Erscheinungsjahr.

Beispiel:

Bunke, Regina: Das dicke Buch, München 2010.

Gruber, Friederike: Der lange Artikel, in: Stuttgarter Zeitung vom 12.06.2011.

Müller, Manfred: Die Kunst des Schreibens im Internet, entnommen am 13.10.2011: http://www.schreibinformation_imnetz.de.

 

Erklärung für Kursstufe und Klasse 10

Jeder schriftlichen GFS muss folgender Text beigefügt werden:

Erklärung

Ich erkläre, dass ich die vorliegende Arbeit eigenständig angefertigt und nur die im Literaturverzeichnis aufgeführten Quellen und Hilfsmittel verwendet habe.

Datum, Unterschrift

(gültig ab 11.6.2013/Beschluss GLK)